Gärtnern in Töpfen und anderen Pflanzgefäßen auf Balkonen, Terrassen/Dachterrassen, im Eingangsbereich und im Garten

Wie lassen sich Terrassen/Dachterrassen, Balkone, der Eingangsbereich oder besondere Bereiche im Garten schön gestalten und flexibel nutzen? Mit Pflanzgefäßen! In Töpfen, Kübeln, Schalen, Blumenkästen, Blumenspindeln, Blumenampeln, Pflanzkisten und Pflanzsäcken lassen sich Sommerblumen, Stauden und Gehölze der Pflanzenliebhaber genauso unterbringen wie Gemüse, Kräuter und sogar Obst der Selbstversorger und Naschkatzen. Der große Vorteil: Mit Pflanzgefäßen sind keine baulichen Veränderungen nötig, man ist vom Untergrund unabhängig und man kann jederzeit nach Geschmack umstellen.

Buchtipp: Gärtnern in Töpfen - Garten, Terrasse, Balkon, Eingangsbereich - Werbelink Amazon.de
Buchtipp für Blumenliebhaber genauso wie Selbstversorger: Gärtnern in Töpfen* – auf Balkon und Terrasse, im Garten und Eingangsbereich

Vom Duftgarten auf dem Balkon, über den Kräutergarten neben der Outdoorküche auf der Terrasse bis hin zum Stauden- und Gehölzgarten in Kübeln auf einem Tiefgaragendach – mit Töpfen, Kübeln und anderen Pflanzbehältern kann man überall gärtnern, auch Anfänger! Und übrigens: auch Urban Gardening ist im Grunde ein Gärtnern in Töpfen, wenn man den Begriff „Töpfe“ als Synonym für alle Arten von Pflanzgefäßen verwendet, also auch Pflanzkisten und Erdesäcke.

Die meisten der Möglichkeiten des Gärtnerns in Pflanzgefäßen habe ich im Laufe von Jahrzehnten selbst ausprobiert. Schon während meines Studiums zur Gartenbau-Ingenieurin habe ich mit dem Gärtnern in Töpfen experimentiert – zuerst hauptsächlich mit Sommerblumen, mediterranen Kübelpflanzen und Tomaten, später mit ausgefallenen Obst- und Gemüsesorten und in den letzten Jahren zusätzlich mit winterharten Stauden und Gehölzen. Über viele meiner Erfahrungen habe ich in den letzten Jahren gebloggt. Nun sind meine Erfahrungen mit dem Topfgärtnern in ein Buch geflossen, das zum Jahresanfang 2019 im Ulmer Verlag erscheint.

In Gärtnern in Töpfen: Balkon und Terrasse mit Pflanzen gestalten*

  • stelle ich viele Möglichkeiten vor, die man mit einem Topfgarten hat, beispielsweise Blütenträume ausleben, ein Duftpflanzenparadies schaffen, Bienen, Schmetterlingen und Nützlingen helfen, einen Erntegarten auf kleinem Raum verwirklichen oder die künstlerische Leidenschaft austoben und anderes mehr,
  • gebe ich Gärtnerwissen zum richtigen Pflanzen, Bewässern, Düngen, Pflegen und Gesunderhalten von Sommerblumen, Stauden, Gehölzen, Kräutern, Gemüse und Obst in Töpfen und Kübeln weiter – natürlich umweltfreundlich,
  • zeige ich, wie man durch die vertikale Raumnutzung mehr Platz für Pflanzen schafft,
  • informiere über die verschiedenen Pflanzerden und Topfmaterialien,
  • erläutere die Frostfestigkeit der Pflanzgefäße,
  • liste Pflanzen für Bepflanzungen nach Jahreszeit sowie für Dauerbepflanzungen auf,
  • zeige, wie man einen persönlichen Gestaltungsstil entwickelt,
  • welche Wirkung man mit Solisten im Vergleich zum choreografierten Zusammenspiel von Pflanzen erzielt und vieles mehr.

Das Buch soll Anfängern den Einstieg ins Gärtnern in Töpfen erleichtern, damit aus dem Funken eines ersten Interesses durch den Erfolg ein Feuer werden kann, und ich möchte fortgeschrittenere Hobbygärtner mit neuen Ideen zur Pflanzenauswahl und zur Gestaltung mit Pflanzen unterstützen.

Buchdaten im Überblick:

Gärtnern in Töpfen:*
Balkon und Terrasse mit Pflanzen gestalten*
Eva Schumann
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 1. Auflage (2019)
Taschenbuch/Klappenbroschur, 128 S.,
86 Farbfotos, 3 Farbzeichungen, 17 Tabellen
ISBN 3-8186-0635-8

Herzlichen Dank an den Ulmer Verlag in Stuttgart, der auch bei diesem Buch an mich und das Thema glaubte.

* Werbelink

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige


Veröffentlicht unter Bücher, Garten und Pflanzen, Mitreden, Öko-/Bio-Themen, Selbstverwirklichung, tinto-Bücher, Urban Gardening, Wohnen und Garten | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Gärtnern in Töpfen und anderen Pflanzgefäßen auf Balkonen, Terrassen/Dachterrassen, im Eingangsbereich und im Garten

Pflanzen des Jahres 2019

Jedes werden Blumen, Stauden, Gehölze und Heilpflanzen von verschiedenen Organisationen zu ihrer Pflanze des Jahres bestimmt. Meist steckt dahinter, dass diese Pflanzen mehr Aufmerksamkeit brauchen – sei es, weil sie gefährdet oder zuwenig bekannt sind beziehungsweise nicht wertgeschätzt werden.

Dies sind die Pflanzen des Jahres 2019 im Überblick und von wem sie jeweils als solche bestimmt wurden:

Europäischer Froschbiss
Die Wasserpflanze des Jahres 2019 ist der Europäische Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae) – er steht symbolisch für den gefährdeten Flachwasserbereich, der wichtiger Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere ist. Zur Wasserpflanze des Jahres gekürt wurde er vom Verband der Deutschen Sporttaucher.

Besenheide
Die Besenheide (Calluna vulgaris) ist die Blume des Jahres 2019. Dazu auserkoren wurde er von der Loki-Schmidt-Stiftung, um auf die Schutzbedürftigkeit ihres artenreichen Lebensraumes aufmerksam zu machen.

Disteln
Die ganze Gruppe der Disteln wurde vom Bund Deutscher Staudengärtner (BDS) zur Staude des Jahres 2019 auserwählt.

Flatterulme
Die Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung kürte die Flatterulme (Ulmus laevis) zum Baum des Jahres 2019.

Johanniskraut
Der Ingwer (Hypericum perforatum) wurde vom Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, bekannt als Paracelsus, zur Heilpflanze des Jahres 2019 bestimmt.

Weißdorn
Der Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen“ an der Universität Würzburg wählte den Weißdorn (Crataegus spec.) zur Arzneipflanze des Jahres 2019. 
  

Aronstab
Der ein- bis mehrjährige Wunderbaum (Arum sp.) ist die Giftpflanze des Jahres 2019 – verantwortlich ist der Botanische Sondergarten Wandsbek.

Junge Gurken im Kleingewächshaus

Gemüse des Jahres 2019: Die Gurke. Trotz ihrer enormen wirtschaftlichen Bedeutung hat die Artenvielfalt bei Gurken beträchtlich abgenommen. Das Bild zeigt junge Gurken im Kleingewächshaus.

Gurke
Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) hat die Gurke (Cucumis sativus) zum Gemüse des Jahres 2019 und 2020 ernannt. VEN möchte darauf aufmerksam machen, wie viel Artenvielfalt bei der Gurke verlorengegangen ist und für den Erhalt und die Verbreitung samenfester, nachbaufähiger Sorten werben.

Anzeige

Hier finden Sie die Pflanzen des Jahres 2018.

Veröffentlicht unter Garten und Pflanzen, Mitreden, Öko-/Bio-Themen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Pflanzen des Jahres 2019

Weniger Gift durch elektronische Saatgutbeizung

Vor ein paar Jahren wurde die elektronische Saatgutbeizung entwickelt. Sie wird hauptsächlich bei Saatgut von Getreide, Mais und anderen Feldfrüchten eingesetzt. Sie soll genauso wirksam wie die chemische Saatgutbeizung sein und etwa genauso viel kosten, fügt der Umwelt aber keine belastenden Stoffe hinzu. Die Nachfrage seitens der Landwirtschaft ist groß. Die BayWA AG investiert in eine neue Anlage im Osten Deutschlands.

Saatgut ist ein kostbares Gut – es ist der Ertrag von morgen und die Lebensgrundlage der Zukunft. Saatgut vor Krankheiten, Insekten und Vögel zu schützen, hat deshalb eine lange Geschichte: Die alten Agypter, Griechen und Römer verwendeten Asche, Zwiebelsud, die Reste der Olivenpressung und anderes mehr. Seit dem 17. Jahrhundert kamen giftige Stoffe wie Kupfervitriol und Arsenpräparate, Ende des 19. Jahrhunderts sogar Quecksilber hinzu. Später wurden anwenderfreundlichere Präparate entwickelt, doch auch diese stehen wegen ihrer Neben- und Langzeitwirkungen auf die Artenvielfalt, Bienengesundheit, Bodenleben, Wasserlebewesen, Trinkwasser und sogar den menschlichen Hormonhaushalt in der Kritik.

Elektronische Saatgutbehandlung statt chemischer Saatgutbeizung

Viele Jahre wurde nach alternativen Möglichkeiten der Saatgutbeizung gesucht, denn natürlich sind die chemischen Beizen im biologischen/ökologischen Anbau nicht erlaubt, außerdem sind sie unangenehm für alle, die damit arbeiten müssen, und sie passen nicht zum zunehmenden Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein.

Und siehe da, dank einiger cleverer und engagierter Menschen wurde eine physikalische Möglichkeit entdeckt und die entsprechende Technologie geschaffen: die Saatgutbeizung mit Strom. Genauer gesagt, handelt es sich um eine „Elektronenbeize“ in einer Anlage, bei der Elektronen anhaftende Krankheitskeime wie Pilze, Bakterien und sogar Viren bis zu einer bestimmten, von der Samenart abhängigen Eindringtiefe zerstören.

2002 stellten das Dresdner Fraunhofer Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) und die Schmidt-Seeger GmbH einen Prototypen (e-ventus) vor. Genutzt wurde die Technologie dann von der BayWa (e-pura) und von der Ceravis AG (e-vita). 2015 wurde eine kleine, handlichere Schwester der e-ventus, die Evonta e-3, auf der Agritechnica als Weltneuheit präsentiert, die nicht nur für das Saatgut von Getreide, Mais, Raps und Zuckerrüben bestimmt ist, sondern auch für anderes Saatgut geeignet sein soll. Das elektronische Beizverfahren ist auch für ökologisch erzeugtes Saatgut erlaubt.

Auch wenn die „kleine“ Evonta e-3 noch nichts für den Hausgebrauch beim samenvermehrenden Hobbygärtner ist, kostet sie doch etwa 650.000 Euro, können wir uns als Verbraucher doch freuen, wenn die Landwirtschaft und der Gartenbau auf eine umweltfreundliche Technologie zurückgreifen können, die letztlich uns allen zugutekommt.

Die Nachfrage aus der Landwirtschaft nach elektronischer Saatgutbeizung ist jedenfalls da, so dass beispielsweise die BayWA AG in Ostdeutschland gerade 2,4 Millionen Euro in eine mobile Anlage nach dem e-pura-Verfahren investiert, um sie an mehreren BayWa-Standorten der Agrarspartenregion Ost einzusetzen.

Anzeige

 
Ein klein wenig muss man seine Freude jedoch dämpfen: Lediglich samenbürtige Erreger werden durch die Elektronenbeizung zerstört. Bodenbürtige oder anfliegende Krankheiten und Schädlinge können auf die Weise nicht in Schach gehalten werden, dazu sind Kulturtechniken wie ausreichender Fruchtwechsel, Mischkultur, Erhalt oder Schaffung von Feldrainen sowie Gehölzstreifen, Maßnahmen zur Förderung des Bodenlebens und anderes mehr notwendig.

Quellen

Veröffentlicht unter Garten und Pflanzen, Mitreden, Öko-/Bio-Themen, Pflanzenschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Weniger Gift durch elektronische Saatgutbeizung

Guten Start ins Jahr 2019!

Der Jahreswechsel ist die Zeit der guten Vorsätze: Man will im neuen Jahr ein besserer Mensch sein, mehr für die Gesundheit tun, beispielsweise mehr Sport treiben und eine Diät machen, mehr Zeit für Freunde und Familie reservieren, besser mit dem Geld umgehen (meist, um sich an anderer Stelle etwas Besonderes leisten zu können), und vieles mehr. Ich habe festgestellt, dass es guttut, sich, bevor man mit den Neujahrsvorsätzen anfängt, zu besinnen, was das alte Jahr Gutes gebracht hat.

Denn, obwohl politisch oder allgemein in der Welt viel Beunruhigendes passiert ist, gibt es so vieles, für das man dankbar sein kann:

  • für die gute Gesundheit, wenn man das Glück hatte, oder für eine überlebte Krankheit oder eine überstandene Katastrophe, wenn man Schlimmes überwinden musste,
  • für einen unterstützenden Freundeskreis, KollegInnen oder Familie – so man sie hat,
  • für neue Menschen im Leben, die einem neue Möglichkeiten und Perspektiven zeigen und das Leben wieder spannend machen,
  • für aufregende Erlebnisse und bewältigte Probleme im vergangenen Jahr,
  • für den guten neuen oder alten Job,
  • für neu gewonnene Auftraggeber, Buch-/Blog-Leser oder die engagierten Abonnenten eines Social-Media-Kanals,
  • für friedliche Stunden mit einem Buch, beim Gärtnern, beim Handarbeiten oder einem anderen Hobby.
  • Sogar für unangenehme Ereignisse wie eine schmerzhafte Trennung oder einen Jobverlust kann man dankbar sein, denn beides zieht – in vielen Fällen „endlich“ – einen Schlussstrich unter eine längere Zeit der Verletztheit, Angst und/oder Unsicherheit. Aber nun ist der Weg frei für neue Wege, die entdeckt werden wollen, und neue Welten, die erobert werden können.

Ich bin überzeugt: Wer mit Dankbarkeit an die guten Momente und Glückfälle beziehungsweise an die überstandenen Herausforderungen zurückdenkt, empfindet in diesem Moment fast unwillkürlich ein Gefühl der Wärme und des Friedens. Wenn dann die guten Vorsätze und Pläne für das neue Jahr auf ein solch vorbereitetes Saatbeet der Hoffnung und Zuversicht fällt und man selbst als Gärtner dauerhaft dranbleibt, ist im neuen Jahr alles möglich.

Ich danke allen meinen Lesern und LeserInnen – egal ob meiner Bücher, Artikel in Zeitschriften, Magazinen, auf Webseiten, in Blogs oder in den sozialen Netzen – dafür, dass Sie/ihr mir etwas von eurer Zeit geschenkt habt und würde mich sehr freuen, wenn wir auch 2019 wieder viel miteinander zu tun haben.

Ebenso bedanke ich mich herzlich bei meinen AuftraggeberInnen für die Schreib- und Werbeaufträge und für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünsche uns allen viel Freude und Erfolg im neuen Jahr 2019.

Anzeige

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Abnehmen, Beruf, Garten und Pflanzen, Geld, Gesundheit, Mitreden, Selbstverwirklichung, tinto | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Guten Start ins Jahr 2019!